Warum ein Um- und Neubau

Lange haben die Gremien im Hospiz nach einer Möglichkeit zur Erweiterung des Hospizes gesucht.

Am aktuellen Standort in der Gartenstraße 40/1 stehen sieben Patienten*innen-Zimmer zur Verfügung. Sechs Zimmer verfügen über eine eigene Nasszelle/Bad, eines nur über ein Waschbecken.

Es hat sich im Lauf der Jahre gezeigt, dass es einen größeren Bedarf an Hospizbetten im Landkreis gibt, eine Erweiterung des Hospizes am jetzigen Standort aber aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist.

Ein Neubau wurde in den Gremien diskutiert, erwies sich aber aufgrund eines fehlenden geeigneten Grundstücks bzw. wegen der hohen Baukosten für einen Neubau als nicht realisierbar.

Umso mehr freute man sich, dass die Stadt Bietigheim-Bissingen bereit war, das MS-Heim "Haus Lindenhain" in der Pforzheimer Straße 34 an die Stiftung Hospiz Bietigheim-Bissingen zu verkaufen. Das große Grundstück mit den schönen alten Linden ist hervorragend geeignet, das neue Domizil für das Hospiz Bietigheim-Bissingen zu werden.

Nach der Renovierung des Bestandsgebäudes stehen dort dann 12 Patient*innen-Zimmer zu Verfügung.

Mit den Räumen im Erdgeschoss, die fast ohne Änderung übernommen werden können und für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden sollen, kann das Hospiz auch  als Ort der Begegnung erlebbar werden. Dort sollen das Trauercafé "Die Muschel" Platz finden, Ehrenamtliche-Schulungen in eigenen Räumen möglich sein und Seminare und Infoveranstaltungen für die breite Öffentlichkeit angeboten werden.

Viele Angehörige und Freunde, Kinder und Enkel besuchen die Hospizpatienten. Dafür soll nun künftig auch ein Angehörigen-(Familien-)Zimmer zur Verfügung stehen.

Um den heutigen Anforderungen des Brandschutzes gerecht zu werden, muss ein zweites Treppenhaus im vorderen Bereich des Gebäudes errichtet werden sowie eine Feuertreppe auf der Nordseite.

Im Erdgeschoss soll dann auch noch die Verwaltung des Hospizes und der Ambulante Hospizdienst Bietighem-Bissingen ein neues Domizil finden. Bisher sind die Mitarbeiterinnen in relativ beengten Verhältnissen in Räumen der Diakoniestation mit untergebracht.

Ermöglichen wird dies alles, wie teilweise schon oben beschrieben, ein Umbau im Bestand und ein seitlicher großer Anbau mit einer vollständigen Unterkellerung und einem zwischen Anbau und Bestandsbau entstehenden Atrium. Der Entwurf des Architekturbüros KMB fand sofort die Zustimmung  der Verantwortlichen in Stiftung und Trägerverein

Näheres zur Planung und zum Baufortschritt finden Sie hier