Geschichte des Vereins

Am 12. Juli 1999 wurde der "Trägerverein Hospiz Bietigheim-Bissingen" im Gemeindehaus Schwätzgässle in Bietigheim gegründet und danach in das Vereinsregister Besigheim eingetragen. Nach der Vereinsregisterreform ist er nun beim Vereinsregister Stuttgart eingetragen.

Vorangegangen waren intensive Bemühungen des damaligen Vorstands der Diakoniestation Bietigheim-Bissingen, eine Möglichkeit zu finden, ein stationäres Hospiz für den Landkreis Ludwigsburg in Bietigheim-Bissingen zu errichten. Die Vorstände Manfred Graf, Johann Brix und Dr. Christoph Küenzlen schlugen schließlich vor, einen Verein nach dem Vorbild des Modells der Diakoniestation zu gründen, weil eine breitere Ausweitung auf den Landkreis zu viel Zeit in Anspruch genommen hätte.

Mit der Vereinsgründung wurde die Möglichkeit geschaffen, die Hospizarbeit für Bietigheim-Bissingen und für den Landkreis Ludwigsburg auf eine völlig neue Basis zu stellen.

Geordnet nach Kirchengemeinden, waren folgende Gründungsmitglieder bei der Vereinsgründung dabei:

Pfarrer Martin Seitz, Gerhard Müller, Dieter Vollmer, Dr. Christoph Küenzlen, Rosemarie Knopf, Pfarrer Bernd Burgmaier, Dr. Joachim Mayer, Ilse Müller, Pfarrer Matthias Hannig, Pfarrer Thomas Reusch-Frey, Pfarrer Günter Köhn, Ute Epple,  Pfarrer Wolfgang Bertl, Pastor Frank Aichele, Dr. Hans Muth, Erwin Rudolph, Pfarrer Hermann Humpf, Helmut Löwl, Pfarrer Gerold Hornung, Dr. Richard Kraning, Erster Bürgermeister Kurt Leibbrandt, Johann Brix.

Wie oben bereits erwähnt plante der Verein schon 1999 ein Hospiz für den ganzen Landkreis Ludwigsburg. Um schneller zum Ziel zu kommen erklärten sich die Bietigheim-Bissinger Kirchengemeinden bei der Vereinsgründung bereit, eine Anschubfinanzierung für das zu errichtende stationäre Hospiz zu übernehmen, die Stadt Bietigheim-Bissingen und die Kirchengemeinden übernahmen eine Abmangelgarantie bis zur Höhe von jeweils 120.000 DM, heute 60.000 Euro.

Der Verein konnte daran gehen, das Stationäre Hospiz zu errichten und hat einige Zeit später dann auch die ambulante Arbeit federführend übernommen.  Ein Trauercafé und zweimal jährlich eine Trauergruppe runden seit Jahren das Angebot ab.

In jüngster Zeit kamen weitere Angebote wie die Letzte Hilfe-Kurse und "Hospiz macht Schule" hinzu.

Im Jahr 2019 hat der Verein, gemeinsam mit der im Jahr 2004 gegründeten Stiftung Hospiz Bietigheim-Bissingen ein neues, großes Projekt begonnen: das Hospiz Lindenhain mit Erweiterung auf zwölf Betten, Verwaltungs- und Seminarräumen soll die in 20 Jahren gewachsene Arbeit weiter voranbringen.