Hospiz Bietigheim-Bissingen
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Das stationäre Hospiz
 
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Geschichte des Hospiz
Das Hospiz Bietigheim-Bissingen hat am 21. September 2000 seinen Betrieb aufgenommen. Vier Tage vorher, nämlich am 17. September 2000, fand die Einweihung mit einem Festgottesdienst und anschließendem Tag der Offenen Tür statt.

Aus der Bietigheimer Zeitung vom 18.9.00
Mit viel Freude und größter Dankbarkeit wurde am gestrigen Sonntag das Hospiz im Buch eingeweiht. Wie hoch die Bevölkerung den Wert dieser Einrichtung einschätzt, zeigte sich schon allein an der Besucherzahl: Die Pauluskirche war beim Festgottesdienst vollbesetzt, beim Stehempfang standen die Gäste dicht gedrängt vor dem Hospiz, und am Nachmittag strömten viele Bürger in die Gartenstraße 40/1, um sich die neuen Räumlichkeiten anzuschauen.

Der Festgottesdienst
In seiner bewegenden, von christlicher Zuversicht geprägten Predigt ging Pfarrer Wolfgang Bertl auf die Bedeutung des Hospizes ein. Hier herrsche auch Frohsinn, es werde auch gelacht und sei keinesfalls ein bloßes Haus der Trauer.

Mitgestaltet wurde der ökumenische Gottesdienst vom Diakon Johann Brix. Der anschließende Stehempfang fand im Freien - und somit im Regen - vor dem Hospiz statt

Danksagung von Johann Brix
Johann Brix, der Vorstandsvorsitzende des Trägervereins, dankte allen Menschen, Organisationen und Firmen, die zur Entstehung der Einrichtung beigetragen haben. Er begann mit Monika Kophler, der Einsatzleiterin der Diakonie Bietigheim-Bissingen: Sie habe schon vor Jahren immer wieder darüber gesprochen, wie nötig es sei, in der Stadt ein Hospiz zu eröffnen. Er dankte dem Arbeits Hospiz mit Pfarrer Joachim Harner von der Hospizinitiative im Landkreis Ludwigsburg und Armin Kapp von der Brückenpflege. Schließlich entschlossen sich die Mitglieder der Diakoniestation, im Juli 1999 einen eigenständigen Trägerverein zu gründen. Die Diakonie erklärte sich mit ihrem Krankenpflegefördervereinen bereit, 200 000 Mark als Anschubfinanzierung einzubringen und sich an einem möglichen Abmangel bis zu 120 000 Mark zu beteiligen.

Dank an die Spender
Johann Brix dankte der Stadtverwaltung mit Oberbürgermeister Manfred List und Bürgermeister Kurt Leibbrandt - auch sie gewähre bei einem Abmangel bis zu 120 000 Mark. Der Dank des Trägervereinvorsitzenden galt ebenso der Hospizinitiative Ludwigsburg, der Caritas, den Dekanaten und Kirchenbezirken, der Bietigheimer Wohnbau, dem Beraterkreis, der Kliniken gGmbH Ludwigsburg-Bietigheim, der Stellvertreterin im Trägerverein, Ute Epple, Architekt Fritz Dautel sowie Firmen, die das Hospiz mit Sach- und Geldspenden unterstützen. Insbesondere erwähnte Johann Brix auch unsere Zeitung mit Verleger Manfred Gläser. Durch die Weihnachtsaktion 1999 seien viele Menschen dazu bewegt worden, ihre Spenden dem Hospiz zukommen zu lassen. 135 000 Mark kamen auf diese Weise zusammen.

Nicht zu vergessen die ehrenamtlichen Helfer, die mit ihrer Arbeit das hauptberufliche Pflegeteam um Thomas Dübner und Isolde Löffler-Bertl entlasten.

Kein Haus der Traurigkeit
Das Hospiz soll kein Haus der Traurigkeit sein, stellte auch Johann Brix klar. Es sei ein Haus, das Ja sage zum Leben, ein Haus, das auch Ja sage zum Tod, ein "Haus, das Antworten gibt auf das Menschsein", erklärte der Vorsitzende des Trägervereins.

Weitere Grußworte
Oberbürgermeister Manfred bezeichnete das Hospiz als "Beweis humaner und christlich orientierter Gesinnung" und überreichte Johann Brix zur Ausschmückung der neuen Räumlichkeiten ein Bild. Herzlich bedankte er sich bei Pfarrer Bertl für die "ganz ausgezeichnete Predigt". Weitere Grußworte voller Freude und Dankbarkeit sprachen Architekt Fritz Dautel, der Geschäftsführer der Bietigheimer Wohnbau, Wolfgang D. Heckeler, und die zweite Vorsitzende des Trägervereins, Ute Epple.

Schlüsselübergabe und Tag der Offenen Tür
Höhepunkt des Stehempfangs war schließlich die Übergabe des Schlüssels aus den Händen von Wolfgang D. Heckeler an Johann Brix. Im Anschluss besichtigten die Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kirche und der Bevölkerung das Hospiz. Auch am Nachmittag herrschte reges Leben in dem Gebäude. Ein guter Start für ein Haus, in dem schwerkranken Menschen ein menschenwürdiger Abschied ermöglicht werden soll.
 
   
 
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Letzte Änderung: 30.05.06, 21:25 Uhr